Die Geschäftsführung von Werder Bremen und Diego haben am Dienstagvormittag ihre Standpunkte bezüglich einer Olympiateilnahme des brasilianischen Nationalspielers ausgetauscht. In einem 90-minütigen Gespräch kamen beide Parteien nicht zu einer Einigung.
Als Folge dieses Gesprächs wird Werder Bremen den Internationalen Sportgerichtshof CAS anrufen und auf eine schnelle Klärung der Sachlage drängen. Sowohl Diego als auch die Geschäftsführung von Werder Bremen erklärten , sich dem Schiedsspruch dieser Instanz zu unterwerfen. Unterdessen reist Diego ohne die Zustimmung von Werder Bremen zum Treffpunkt der brasilianischen Olympia-Auswahl nach Paris.
Werder Bremen vertritt in Übereinstimmung mit der DFL und dem DFB nach wie vor die Auffassung, dass es keine Abstellungspflicht für Diego für das olympische Turnier gibt. Diego sieht sich dagegen in der Pflicht einer Einladung des brasilianischen Verbands Folge zu leisten. Er befürchtet im Falle eines Nichterscheinens am Treffpunkt der Olympia-Auswahl in Paris große Schwierigkeiten für seine weitere Nationalmannschaftskarriere.
[Werder Bremen GmbH & Co KG aA Presseerklärung 22. Juli 2008]
Die Werder Bremen GmbH & Co KG aA wird bei dieser Auseinandersetzung mit dem brasilianischen Fußballverband, dem brasilianischen Olympischen Komitee und dem Internationalen Olympischen Komitee von der Paeffgen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Bonn beraten und vor der FIFA Kommission für den Status von Spielern sowie vor dem Court of Arbitration for Sport (CAS) vertreten. Theo Paeffgen, Rechtsanwalt und Solicitor, leitet das Team, unterstützt von Rechtsanwalt Christian Eustermann.
|